Sonntag, 16. Dezember 2007
Julbord
Julbord (wörtl. Weihnachtstisch) nennt sich zusammengefasst all das was zu Weihnachten oder aber auch für Weihnachtsfeiern an Essbarem aufgefahren wird. Vor ein paar Tagen gab es die Gelegenheit so ein Julbord mal live zu sehen, zu riechen und zu kosten. Generell sind viele der typischen Weihnachtsköstlichkeiten durch Haltbarkeit und Konservierung geprägt. So einen typischen Weihnachtsvogel á la Gans sucht man vergebens. Dafür gibt es dann eher Geräuchertes, Gesalzenes oder andere Sachen die man auch ein paar Wochen nach der Zubereitung essen können musste. Manche Sachen schmecken allerdings besser als der Anblick vermuten lässt.
Die Auswahl war enorm und sicherlich wird man nicht immer alle dieser Sachen beim Weihnachtsfest vorfinden. Manche Sachen sind evtl. auch regionale Spezialitäten. Unter anderem gab es da so
- Grünkohl, Braunkohl, Rosenkohl (der hier übrigens Brüsselkohl heisst)
- Janssons frestelse (Janssons Versuchung) - ein Auflauf aus Kartoffeln, Zwiebeln, Anchovis und Sahne. Hat einen etwas strengen Beigeschmack, der verschwindet aber nach den ersten drei Bissen
- Jede Menge Wurst, meist in geräucherter/gepökelter Form und aus Schwein, Lamm oder Wild
- Köttbullar, Prinskorvar (kleine Würstchen, ähnlich Wiener, in gebratener Form serviert)
- 14 (!) Sorten Sill, z.B. Senapssill, Sherrysill, Slottssill, Sill mit roten Johannisbeeren
- Jede Menge anderer Fisch, z.B. Aal, Lachs geräuchert, gebeizt, gekocht
- Lutfisk (Laugenfisch) - in Natronlauge eingelegter Fisch der anschliessend wieder mit Wasser gespült wird. Durch das ganze Hin- und Hertrocknen und anschliessende Einlegen sieht der Fisch (meistens Dorsch oder Seehecht) danach recht labbrig aus. Mangels Kapazität leider nicht mehr geschafft zu kosten
- Julgröt - mehr oder weniger Milchreis mit Früchten oder einer Fruchtsosse
Zur Tastatur gebracht um 15:27
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Andere meinten:
Den eigenen Senf dazu geben: